2004
Super Kita-Angebot
kommt sehr gut an
+++ Pressebericht aus dem Jahr 2004 +++
ZUM KINDERTAG EIN GROSSES FEST
Ist das Kinderfest vorüber, kehrt bei den "Schnatterenten" wieder der Alltag ein - und der ist alles andere als langweilig in den kleinen, aber gemütlichen Räumen der Kita, deren Wände zum Teil gelbe Entchen zieren. Eltern, die zum ersten Mal ihren Fuß über die Schwelle setzen, fühlen sich von der heimeligen Atmosphäre gleich angesprochen. "Die Eltern sind von der familiären Umgebung angenehm überrascht", bestätigt Leiterin Marlies Helsing. Das mag an den nur 60 Quadratmetern Fläche liegen, die zum Spielen,Schlafen und Essen zur Verfügung stehen, und für die Kinder wie eine kleine Wohnung überschaubar sind. Ungefähr acht oder neun Kinder betreuen die Erzieher gleichzeitig. Wie viele Kinder am Tag versorgt werden, richtet sich nach der Arbeitszeit der Eltern - Das Konzept des Vereins sieht vor, sich um Kinder im Babyalter bis zur Einschulung rund um die Uhr - auch am Wochenende - zu kümmern. Im Rahmen einer Kurzzeitbetreuung können Kinder auch stundenweise abgegeben werden. "Immer mehr Eltern haben Schichtdienst und wollen ihre Kinder in guten Händen wissen", meint die Kita-Leiterin. Deshalb bieten die "Schnatterenten" den Eltern an, ihre Kinder im Kindergarten übernachten zu lassen, wenn es die Arbeitszeit erfordert. Für die sieben Kita-Mitarbeiter bedeutet das auch eine Art Schichtsystem, um für die insgesamt 22 Kinder da sein zu können. Die Kita gliedert sich in zwei Kindergartengruppen: Die ganz Kleinen bis zu, vierjährigen, heißen "Schnatterenten" und spielen in der Dobberziner Straße, die älteren Kinder haben schräg gegenüber in der Kastanienallee ihr Domizil. Obwohl sie eigentlich auch zu den "Schnatterenten" gehören, spricht Marlies Helsing von den "Schlaumäusen", die gleichnamige Bezeichnung für eine Bildungsinitiative von Microsoft Deutschland und dem Familienministerium für Kinder im Vorschulalter. Durch den spielerischen Umgang mit kindgerechten Computer-Programmen soll die Sprachentwicklung der Kinder gefördert werden. Räumlichkeiten und Ausstattung des Kin-dergartens in der Kastanienallee sind dem der kleinen "Schnat-terenten" ähnlich: Die offene Küche grenzt an eine Sitzgruppe, es gibt einen Bewegungsraum mit Rutsche und ein kleines Schlafzimmer. Das wohl geheimnisvollste Fleckchen ist der Traumraum. Auf weichem Teppich können die Kinder sich in dicke Kissen kuscheln, im gedämpften Schein einer Sternenlichterkette entspannen und Musik hören. Für die musikalische Früherziehung kommt einmal wöchentlich die Musikschule zu den kleinen und großen "Schnatterenten". Eine Bibliotheksmitarbeitem sorgt regelmäßig für anregenden (Vor-)Lesestoff. Fragt man die Kita-Leiterin nach ihrem pädagogischen Konzept, nennt sie den Situationsansatz: "Jedes Kind wird so genommen, wie es ist." In unserer neuen MOZ-Serie wollen wir die Kitas in der Uckermark vorstellen.
[MOZ, 1.Juni 2004]
[2004-06-01 21:29] Leg los - werd gross e.V.









