2003
Endlich
haben wir es geschaft
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+++ Pressebericht aus dem Jahr 2003 +++

NEUES ANGEBOT


neues Angebot
Schwedt/Oder (at). In der Dobberziner Straße 23 hat sich der Verein "Leg los -werd groß" e. V. mit seiner Schnatterenten-Kita ein Domizil geschaffen. Ganz am Anfang stand die Idee einer alternativen Kinderbetreuung. Alternativ deshalb, weil sie sich am Bedarf des Betreuungszeitraumes orientiert.
Die Kita bietet eine Betreuung rund um die Uhr an, stets also dann wenn sie gebraucht wird. Zur Zeit ist die kleine Kita mit zwölf Kindern im Alter zwischen 14 Monaten und sechs Jahren voll belegt. (Im August stehen freie Plätze zur Verfügung)

Marlies Helsing ist die erste festangestellte Mitarbeiterin. Die gelernte Erzieherin ist auch als zweite Vorsitzende des Vereines engagiert. "Wir haben die große Nachfrage an einer Kinderbetreuung erkannt, die rund um die Uhr abgesichert werden sollte. An jedem Tag der Woche und entsprechend längerer Arbeitszeiten oder für Schichtarbeiter", so Marlies Helsing. Als die Kita Schnatterenten am sechsten Januar dieses Jahres zum ersten Mal die Türen öffnete, lag hinter dem noch kleinen Verein ein harter Weg. So haben die ausgebildeten Erzieherinnen unter den Vereinsmitgliedern sich entsprechend der Anforderungen zusätzlich qualifiziert. Dazu gehört ein DRK-Kurs und eine Ausbildung als Tagesmutter. Das Landesjugendamt in Bernau, das für die Kita die Betriebserlaubnis erteilte, kontrollierte nicht nur die Erfüllung der Vorraussetzung zur Eröffnung, sondern unterstützte das Anliegen nach Kräften. "Dort hat man auch unsere letzten Zweifel ausgeräumt, weil man von unserer Idee begeistert war", so Marlies Helsing.

Klinikum und WOBAG sind gute Partner. Die gleiche Begeisterung teilt Klinikum Geschäftsführer Ralf Lupp. Die Klinikum Uckermark GmbH ist als Vereinsmitglied vom ersten Tag an mit im Boot. Ralf Lupp dazu: "Mich hat das Konzept der durchgängigen Betreuung auch an Wochenenden und zu ungünstigen Zeiten überzeugt, auch weil es für die Mitarbeiter unseres Hauses interessant ist. Wir wollten die Idee unterstützen und ich würde mich freuen, wenn sie dauerhaft etabliert wird." Des weiteren besteht zwischen Kita und Klinikum ein Vertrag über die Essenversorgung. Das Essen für die kleinen "Schnatterenten" kommt frisch aus der Küche des großen Hauses.

Die kleinen Mädchen und Jungen, die zur Zeit in der Kita betreut werden, fühlen sich wohl. "Dadurch, dass unsere Kinderzahl begrenzt ist, können wir hier eine familiäre Atmosphäre schaffen und uns intensiver mit den Kindern beschäftigen", erzählt Marlies Helsing. Gemeinsame Spiele, Sport und viel Beschäftigung an der frischen Luft gehören dazu. Gerne besuchen die kleinen Knirpse auch die behinderten Gäste der Tagesgruppe "Kranich" unter Trägerschaft des Evangelischen Jugend-und Fürsorgewerkes, die im gleichen Haus ihre Räume hat. Viele Helfer und Mitstreiter sind von der Idee der Kita überzeugt. Ob nun Eltern, Unternehmer und Erzieherinnen, die im Verein gemeinsam arbeiten oder die vielen Sponsoren, die sich uneigennützig am Aufbau der Einrichtung beteiligt haben. "Wir haben viele Partner gefunden, denen unser Dank gilt. Stellvertretend für alle möchte ich hier die WOBAG nennen, die uns beim Ausbau der Räumlichkeiten sehr entgegengekommen ist und uns zum Beispiel die Terrasse neu gestaltet hat und angeboten hat, die Fenster neu zu machen und Jalousien anzubauen", so Marlies Helsing.

Im Herbst startet ein erstes Projekt in der Kita. Die Einrichtung hat sich bundesweit für das Projekt "Kinder entdecken Sprache" beworben und wurde als eine von 100 Kindertagesstätten in der Bundesrepublik ausgewählt. Das Projekt wird gefördert vom Bildungsministerium und von Microsoft und soll die Sprachentwicklung in Vorbereitung auf die Schulzeit fördern. Wer sich über die Angebote der Kita Schnatterenten informieren möchte, kann dies im Internet unter der Adresse www.schnatterenten.gmxhome.de oder auch persönlich in der Dobberziner Straße tun (Telefon 03332-838747).

Für dieses Foto setzten sich die Schnatterenten-Kinder gemeinsam mit ihrer Erzieherin Marlies Helsing in den Sandkasten. Foto:at


[Anzeigen Kurier 16. Juli 2003]

[2003-07-16 21:42] Leg los - werd gross e.V.

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